BAJAN05
Musik

Die Ursprünge der Musik beginnen wahrscheinlich mit der Entstehung des Menschen selbst. Mehr als 30.000 Jahre alte Funde belegen dies.

Die Wiege der modernen Musik ist das Barockzeitalter und zwar sowohl für die so genannte ernste Musik ( Klassik bis Moderne ) als auch für alle anderen westlichen Musikformen ( Tanzmusik, Jazz, Rockmusik und Pop ).

Da das Akkordeon bzw. BAJAN erst im 19. Jahrhundert entwickelt wurde und erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Konzertreife erlangte, steht uns in Form von Originalkompositionen nur moderne Musik zur Verfügung.

Sowohl zu Ausbildungszwecken, als auch aufgrund einer - sagen wir - allgemeinen Sehnsucht nach tonaler Ausgeglichenheit und Harmonie benötigen auch wir BAJANisten ein Repertoire an älterer Musik.

Die Musik des Barock und des Vorbarock war nicht an spezifische Klangstrukturen gebunden. Insofern ist deren Interpretation auf dem Konzertbajan nur eine Frage des Spielvermögens, nicht jedoch mit der Problematik der Werktreue belastet.

Mit der Klassik beginnt jedoch die konkrete Vorstellung eines jeden Komponisten von einem spezifischen an ein bestimmtes Instrument gebundenen Klang. Fortan war ein Klavier nicht mehr ein beliebiges Tasteninstrument, sondern der Komponist hatte einen modernen Konzert-flügel beim Schreiben im Blick.

Wenn wir uns die Musik dieser und der nachfolgenden Epochen für das Bajan erschließen wollen, müssen wir uns intensiv mit dem Begriff der Werktreue auseinander setzen.

Der Klang des BAJANS ist nicht unbedingt romantisch zu nennen, so dass wir mit der Epoche der Romantik keine so große Berührung haben.

Ähnlich ist es mit dem Impressionismus, der Zwölftonmusik und den nachfolgenden zahlreichen Stilen der Moderne.

Seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben wir unsere eigene Musik für BAJAN und Akkordeon, teilweise von Bajanisten, die für das Instrument geschrieben haben (Alain Abott, Vladislav Solotarjov), teilweise aber auch von allgemein und international anerkannten Komponisten, die die Möglichkeiten dieses Instruments erkannt hatten wie z.B. Torbjörn I. Lundquist, Per Nørgård, Wolfgang Jakobi, Dieter de la Motte, Mauricio Kagel, Ernst Krenek, Toshio Hosokawa, Sofia A. Gubaidulina.

Jazz war und ist immer improvisierte Musik. Sie entsteht im und für den Augenblick und eben mit den Instrumenten, die gerade gespielt werden. Wieder ist es nur eine Frage des Könnens, sich an dieser Musik zu beteiligen.

Leider taten dies nur wenige Bajanisten und Akkordeonisten in der Vergangenheit. Um so spannender ist das Abenteuer für den, der es in Zukunft in Angriff nimmt. Mit den wenigen Vorbildern wie z.B. Richard Galliano werden wir uns in Zukunft auf einer Unterseite ausein-andersetzen.

Dass Musette, Tango und (andere) Tanzmusik wie auch die Folklore auf dem Akkordeon bzw. Bajan gespielt werden, ist allgemein bekannt. Diese Musikformen, von denen lange geglaubt wurde, nur sie seien diesem Instrument zugänglich, sollen aber auch bei uns nicht vergessen werden.

Schließlich bedeutet BAJAN-SCHULE, dass dem Interessenten, der Schülerin und dem Schüler das komplette Angebot musikalischer Möglichkeiten zugänglich gemacht wird, aus denen er bzw. sie sich dann das auswählt, was den jeweiligen persönlichen Neigungen entspricht.

Für die rot angelegten Begriffe sind Unterseiten geplant. Schauen Sie mal wieder rein.

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